Blogumzug – endlich fertig

Endlich bin ich mit meinem selbst gehosteten Blog soweit, dass ich es den Augen der Öffentlichkeit präsentieren kann:

Aga G. heißt es und hat all die alten Artikel aber ein ganz neues Gewand. Einige der Links und Bilder verweisen noch auf die alten Seiten. Daran werde ich mich in den nächsten Tagen machen.

Das gröbste ist aber geschafft!

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Blogumzug – Update

Der Umzug ist im vollen Gange. Ich passe noch die alten Artikel an, richte technische Details ein und vor allem: überarbeite das Design.

Eine kleine Vorschau könnt ihr hier einsehen: Aga G.

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Der moderne Affe zieht um

Nach einer erfolgreichen Probephase unter wordpress.com werde ich mein Blog demnächst selber mit WordPress hosten. Der Provider ist ausgewählt, Domain eingerichtet, WordPress eingespielt.

Der Umzug wird aber aus technischen Gründen noch ein wenig dauern. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und nach dem Umzug wieder das normale Bloggeschäft aufnehmen.

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Regenbilder in Wuppertal Unterbarmen

Regenbild

Heute die Experimentierreihe in Wuppertal fortgesetzt. Das Wetter war so richtig kacke. Eimerweise Wasser von oben, ich in meinen Five Fingers… Alles nass und dann keinen Bock mehr auf Caches gehabt.

Aber photographisch ist da was gelaufen. Ich versuche mich immer noch an der Wahl der richtigen Blenden und Verschlusszeiten. Langsam taste ich mich heran und versuche ein Gefühl dafür zu entwickeln. Der Regen ist nicht nur lästig, sondern bietet neue Möglichkeiten der Bildgestaltung.

Entsprechend dem Vorschlag von Jan Haje auf Photocritic habe ich ein zweites Blog angelegt, in dem ich meine drei besten und schlechtesten Fotos einer Serie ausstelle.

Mein heutiges Highlight ist dieses dunkle Haus direkt an der Schwebebahnhaltetelle Loher Brücke. Durch den Regen ist die Teerpappe richtig nass und schwarz geworden. Es wirkt in der kurzen Mittagssonne fast cartoonhaft.

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Erste Photoexperimente

Belichtungsexperiment

Angefixt von meinem Mann starte ich heute mein erstes Photoexperiment. Die untergehende Sonne zeigt sich kurz und leuchtet ins Wohnzimmer. Der lange Strahl beleuchtet die Audiobox.

Ein Bild mit kleiner Blendenöffnung und langer Belichtung ohne Blitz auf die eh schon stark beleuchtete Box. Während der Belichtung ziehe ich die Kamera ein wenig und erreiche einen Wischeffekt.

Das Bild muss noch nachbearbeitet werden. Ich erstelle eine zweite Ebene und belichte das Bild in Gimp nach. Anschließend wird es sehr stark nachgeschärft und gespiegelt. Die beiden Spiegelbilder lege ich übereinander.

Kompaktkamera Olympus C-40. Manueller Modus. Verschlusszeit 1/2 s. Blende 7,5mm.

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Teneriffa – Total Immersion

Total Immersion

Nach meinem Kraxeltag entllang der Lavaküste ließen mich meine Waden komplett im Stich. Während die üblichen Rückenschmerzen dank der Five Fingers wegblieben, waren meine Wadenmuskeln diese Art von Belastung nicht gewohnt.

Mir blieb also nichts anderes übrig als einen Pooltag einzulegen. Neben der ungetrübten Sicht auf den Teide, die ich von der Hotelwiese hatte, konnte ich meine ersten Übungen in ‚Total Immersion‚ machen.

Total Immersion

Total Immersion‚ ist ein Trainingsansatz für das Schwimmtraining. Entwickelt wurde es von Terry Laughlin, mit dem Ziel sich müheloser und effizienter im Wasser zu bewegen.

Schwimmen war schon immer meine Achillesferse. Als Kind hatte ich Angst vor Wasser und hab heute immer noch gehörigen Respekt davor. Ich habe sehr spät Schwimmen gelernt und obwohl ich recht gut Brustschwimmen kann, fühle ich mich im Wasser immer noch wie ein Fremdkörper.

‚Total Immersion‘ verspricht Abhilfe. Bewaffnet mit den Übungen aus dem Buch – genannt Drills – begebe ich mich in den Hotelpool.

Lektion 1: Gleichgewicht und der „Sweet Spot“

Der Grundansatz hier und in allen weiteren Übungen ist Leichtigkeit. Ich versuche also entspannt mein Gleichgewicht auf dem Rücken im Wasser zu finden und durch leichten Beinschlag vorwärts zu kommen. Die Theorie klappt in der Praxis, ich fühle mich sicher, entspannt und leicht.

Anschließend versuche ich es mit dem Sweet Spot. Hier liegt mein Kopf immer noch entspannt im Wasser, ich drehe aber meinen Körper leicht im Wasser, so dass ich auf einer Seite liege. Diese Übung ist schon schwerer. Immer wieder verspanne ich mich und kehre dann zur ersten Übung zurück. Nach einer gewissen Zeit klappt es aber zumindest auf einer Seite sehr gut, so dass ich entspannt durch den Pool gleite.

Zu guter Letzt probiere ich einige der Übungen zum Brustschwimmen. Auch hier ist der Erfolg unmittelbar. Durch die Umsetzung einiger weniger Tips ziehe ich viel entspannter meine Bahnen.

Mit ‚Total Immersion‘ zum Wasserwesen

Ich ziehe ein erstes Fazit: Es klappt! Vielleicht ist es die positive Einstellung des Buches, vielleicht auch nur mein Anfangsenthusiasmus. Fakt ist aber: Ich fühle mich im Wasser entspannter, leichter, dynamischer. Ich bin kein Klotz mit immensem Wasserwiderstand mehr, sondern ein geschmeidiges Wasserwesen.

Flickr Foto Sir Mervs

Neben dem Schwimmen konnte ich auch meine Wandertour für den nächsten Tag planen. Ein Weg westwärts entlang der Nordküste mit alten Wasseranlagen und einem Lost Place.

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Teneriffa – Kraxeln an der Lavaküste

Üppigkeit

Die Natur erschlägt mich. Palmen, die wildesten Sorten. Lavasand, schwarz und mehlig zwischen meinen Zehen. Alles ständig in voller Blüte. Ein Fruchtwechsel folgt dem anderen. Keine Jahreszeit gibt dem Wachstum etwas Pause. Ständiges Zeugen, Wachsen, Vergehen.

Allgegenwärtig sind Lavagestein und Eidechsen. Hier gibt es keine Mäuse oder kleinen Nager. Nur Eidechsen: in wirren Farben, Längen, Arten. Die Luft ist mild, die Sonne brennt. Es ist so hell, wie auf einem überbelichteten Foto.

Ich gehe mit den Five Fingers auf Erkundungstour. Die ganze Küste ist ein großer Lavaguss, ein Paradies für die Füße. Vom Hafen an entlang der Wassermarke kann ich Klettern und Kraxeln. Ein Schritt nach dem anderen, über die Kanten und Risse, hier ein Fuß gesetzt, da ein kleiner Griff. Eine völlig andere Sicht des überbrodelnden Urlaubsortes.

Krebse jagen davon, sobald mein Schatten auftaucht, Fische springen von einem Wasserloch zum nächsten, das die Brandung angeschwemmt hat. Das Wasserleben ist so dicht, ich beneide die Schnorchler.

Ich arbeite mich an der Küste entlang nach Westen. Der Hafen liegt hinter mir, die spielenden Kinder am Lavastrand. Der Touristenstrand ist schön aufgeräumt, der Strand der Einheimischen verspielter. Beachvolleyballtourniere unter Palmen, Spaziergänger in blühenden Gärten.

Der alte Teil der Stadt, verputzte Mauern, hell in der Atlantiksonne. Die Lavasteine werden immer heißer, barfuß Klettern ist kaum noch möglich. Ich lasse die FiveFingers an. Eine frische Brise vom Meer kühlt die Mittagshitze etwas ab. Überall auf den Felsen sitzen Angler. Eine seltsame Beschäftigung.

Immer wieder hat sich das Meer in die Stadt gefressen. Das Lavagestein schließt mit den Fundamenten der alten Häuser ab. Ich muss auf kleine Treppen, Galerien und Geländer ausweichen.

Das Stadtzentrum liegt hinter mir. Hinter dem Maritimhotel endlich der Blick auf mein Ziel: Playa de Los Roques. Der Strand der drei Felsen (Grande, Chico und La Patita). Drei Felsenkuppen reichen aus dem Wasser. Die Wellen haben hier einen Traumstrand gebildet. Ich krabble noch ein wenig weiter, zu meinem Aussichtspunkt. Hier kann man die ganze Bucht von oben sehen.

Ich muss noch meinen Cache finden. Irgendwo hier zwischen dem Staub der Steine und den Wolfsmilchgewächsen muss er sein. Nach einiger Suche werde ich fündig und kann nun die Aussicht genießen. Hoch über den Felsen lasse ich meine Füße ins Nichts baumeln und kann mich am Anblick des endlosen Atlantiks nicht satt sehen.

Auf dem Rückweg durch die Stadt spüre ich die Anfänge eines unglaublichen Muskelkaters in den Waden. Im Hotel komme ich kriechend an. Meine Beine können und wollen nicht mehr. Die Muskeln verweigern die Arbeit. Meinem Rücken aber, sonst Schmerzkandidad Nummer eins, geht es prächtig.

Roque Chico

Am nächsten Tag musste ich meine Beine dringend schonen und habe einen Pooltag eingelegt.

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