Affenkette

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Ich arbeite noch ein wenig an regelmäßigen Artikeln. Einer davon ist die Affenkette: Links zu interessanten Nachrichten aus dem Netz. Denn: Moderne Affen sind Kommunikationskünstler.

Bald ist Europawahl. Wer immer noch nicht weiß, wem er seine Stimme geben soll, kann mit dem Wahl-o-Maten bei 38 Fragen testen, mit welchen von 29 Parteien er am ehesten übereinstimmt

Ähnlich spannend wird es im Vote Match Europe. Hier kann man einen ähnlichen Überblick für weitere Länder der EU erhalten.

Scott Bird hat einen schönen Artikel bei Pay Now Live Later über seine ersten zwei Wochen Paleo-/Steinzeiternährung geschrieben. Ein guter Überblick über die üblichen Probleme und Fragen der Anfangsphase.

Last but not least hat Jasper Nicolaisen von fRemade auf einen Kongress für Psychotherapie an der Uni Marburg hingewiesen, auf dem die ‚Heilung‘ von Schwulen, Lesben und Transen durch Therapie ein Thema sein soll.

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Sonntag und einen guten Wochenstart.

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Affenkette

4 Antworten zu “Affenkette

  1. Sam

    Da ist ein kleines Missverständnis – die Konferenz geht um das Thema „Identität“ und ausdrucklich nicht Homosexualität.

    • modernape

      Hallo Sam,

      wenn ich Jasper richtig verstanden habe, dann bezieht sich seine Kritik auf die zum Kongress eingeladene Organisation „Wüstenstrom“, „…die gerne Schwule, Lesben und Transen heilen möchten.“.
      In diesem Sinne geht es hier also doch um Homosexualität. Und da die Sexualität eines Menschen wesentlich identitätsstiftend ist, kann ich seine Kritik im Zusammenhang mit dem Kongress durchaus nachvollziehen.
      Wenn man nämlich bei einer bestimmten Art der sexuellen Ausrichtung (hier: Schwule, Lesbenund Transen) Heilung für möglich und nötig hält, dann spricht man dieser Art der sexuellen Identität etwas pathologisches zu.

      • Sam

        Hallo Agata (ich konnte dich nicht ape nennen),

        die Kritik an den zwei Referenten kann ich auch nachvollziehen, allerdings wollte ich festhalten, dass das Thema Homosexualität nicht vorkommt – die Reaktion von noplace.blogsport.de hat wenig differenziert.

        Die Organisation wuestenstrom hält die Sexualität für etwas Flexibles und durch verschiedene Faktoren Bedingtes – darum halten sie Veränderung für möglich – auch wenn nicht nötig. Sie halten die sexuellen Ausrichtung nur für veränderungsbedürftig wenn der Mensch selbst sich unbedingt Veränderung wünscht.

        • modernape

          Hallo Sam,

          das Thema Homosexualität hat in diesem Zusammenhang für mich keine besondere Bedeutung.
          Meine Kritik bezieht sich ausschließlich auf die Pathologisierung der sexuellen Identität. Wenn man von Heilung spricht, dann geht man auch davon aus, dass der zu heilende Zustand krank und daher unerwünscht ist. Das hat Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung, soziale Akzeptanz, Selbstwertbildung, etc.

          Was ‚Wüstenstrom‘ angeht: Ich habe so meine Zweifel, in wie weit sich die eigene sexuelle Ausrichtung ändern lässt. Zudem stellt sich mir bei einem Veränderungswusch die Frage, wodurch der motiviert ist.
          Üblicherweise will ein Mensch etwas ändern, weil er unter dem status quo leidet. Warum sollte also jemand unter seiner sexuellen Ausrichtung leiden?
          Da dürfte soziale Ausgrenzung und Diskriminierung an erster Stelle stehen.

          So gesehen könnte Wüstenstrom auch den Versuch starten, Leuten dabei zu helfen ihre Hautfarbe oder soziale Herkunft zu „heilen“.

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