Vibram Five Fingers – Tag 3 auf der Arbeit

Blumenwiese

„FiveFingers footwear connects you to the earth and your surroundings in a way that is simply not possible in conventional shoes.“
vibramfivefingers.com

Die Vibram Five Fingers machen Spaß: auf der Party und auf dem Fahrrad hatte ich sie schon dabei. Es wurde Zeit sie im Berufsleben zu testen.

Ich geb Gas

Während ich an meinen Bürotagen entspannt zur Arbeit radeln kann, ist bei Kundenterminen die Anreise mit dem PKW angesagt. Die Zehen also in die KSOs gefummelt und ab ins Auto. Vorsichtshalber habe ich natürlich ‚echte‘ Schuhe mitgenommen.

Das Anziehen geht mittlerweile sehr leicht von der Hand: Die Zehen wissen, wo sie hin müssen. Überhaupt ist es jetzt ein gewohntes Gefühl, dass jeder Zeh hier seinen eigenen Platz hat.

Autofahren mit den Five Fingers ist ähnlich wie Barfußfahren. Ich spüre die Pedale deutlicher und ich kann den Schuh nicht als Hebel benutzen. Je nach Leichtgängigkeit oder Schwergängigkeit der Pedale kann das sehr entspannt sein oder ne Qual.

Ich fahre gerne mit den Five Fingers: Meine Füße bekommen deutlich mehr Bewegung ab, als in normalen Schuhen. Beim sonst so immobilen Autofahren ein Segen.

Woman in black

Kundentermin heißt nicht nur Autotag sondern auch Anzugtag. Bevor ihr aufschreit: Obwohl meine quietschblauen KSOs perfekt zu meinem blauen Anzug gepasst hätten, hatte ich nicht ernsthaft vor, sie als Businessschuhe zu tragen. So ausgehfähig sind sie dann doch nicht. Für die Anfahrt wären sie aber sehr bequem gewesen.

Dennoch: Die Five Fingers vertragen sich nicht mit Anzughosen. Dies liegt am recht breiten Klettband, das über den kompletten Fußrist verläuft. Fällt das Hosenbein auf das Klettband, verhaken sich die Nähte im Klett. Schlimmstenfalls zieht sich so die ganze Naht auf. So etwas ist mir schon letzen Sommer mit meinen Teva Sandalen passiert. Danach musste ich die Hose erst einmal zum Umnähen wegbringen.

Mahlzeit

In der Mittagspause bin ich König und kann machen, was ich will. In den meisten Fällen gehe ich Spazieren. Meine Füße lieben die Wiese und in den FiveFingers ist es ein großer Spaß.

Ich hatte schon geschrieben, die KSOs würden sich wie ein Socken anfühlen. Das stimmt nicht so richtig. Irgendwie ist man viel näher am Barfußgehen. Ich spüre den Untergrund, das macht bei all den Sensoren in unseren Fußsohlen viel Freude. Gleichzeitig weiß ich, dass das nicht die 100% sind, die ich barfuß haben könnte. Die Five Fingers verleiten mich viel mehr als normale Schuhe zum barfuß gehen. Sie geben mir viel mehr eine Ahnung davon, wie viel mehr Freude meine nackten Füße im Gras haben könnten…

Ach ja: Auch meine Kollegen haben natürlich die ganzen irren Fragen zu meinen seltsamen ‚Schuhen‘ gestellt. Man gewöhnt sich dran.

Das nächste Mal: Die Five Fingers beim Tagesausflug.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Hobby, Serien, Vibram Five Fingers Tagebuch

2 Antworten zu “Vibram Five Fingers – Tag 3 auf der Arbeit

  1. Lars Keller

    Hallo,
    nach rumstöbern in deinem Blog frag ich mich, ob es sowas wie Seelenverwandtschaft gibt ;-).
    Zumindest bin ich ebenfalls in Five Fingers unterwegs (manchmal auch mit GPS) und schau gerne Buffy.
    Ich freue mich auf viele weitere Berichte von Dir und teste demnächst auch mal die „KSO“, nachdem ich bisher „Classic“ und „Sprint“ hatte. Die Kommentare meiner Kollegen waren „Frodo“ und „Das Ding aus dem Sumpf“.

    Viele Grüße aus dem Taunus

    Lars

  2. hinogi

    Die VFF KSO gibts demnächst auch für alle Geschlechter in Black/Black und schwarz passt ja bekanntlich zu allem.

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