Teneriffa – Puerto de la Cruz

Iglesia de Nuestra Senora de la Pena Francia

An meinem ersten Reisetag auf Teneriffa habe ich Puerto de la Cruz erkundet und direkt auch zwei Caches gehoben.

Puerto de la Cruz ist die größte Stadt im Norden Teneriffas. Im Gegensatz zum trocken-heißen Süden mit Sonnengarantie verhängen hier im Norden öfters auch mal größere Wolkenmassen den Himmel.

Lange schon vor den Zeiten des Massentourismus und der Bettenburgen hatte die englischen Wohlhabenden Teneriffa als Erholungsort für sich entdeckt. La Orotava war der Schöne Ort im üppigen Norden, in dem Ferienhäuser und Kurhotels erbaut wurden. Die gute Luft sollte hier den Tuberkulosekranken helfen.

Puerto de la Cruz ist der Hafen von La Orotava. Im Laufe der Zeit hat sich der Ort zum touristischen Zentrum des Nordens entwickelt. Überall kann man sehen, dass die touristische Infrastruktur nicht über Nacht aus dem Boden gestampft wurde, sondern langsam gewachsen ist.

Bei meinem Spaziergang durch den Ort entdecke ich die verschiedenen Seiten von Puerto de la Cruz. Postkoloniale Luxishotels stehen neben kleinen gemauerten Häuschen. Der weiß verputzte Hafen mit seinen Wehranlagen erinnert an die Zeiten der Piratenüberfälle, wohingegen die Hafenpromenade zur Einkaufsmeile für Touristen umfunktioniert wurde. Im alten Ortskern wechseln sich reizende kleine Lokale ab.

Inmitten dieses Troubels entdecke ich meinen ersten Cache: Die ‚Iglesia de Nuestra Senora de la Pena Francia‚ ist die Hauptkirche des Ortes aus dem 17. Jahrhundert. Mitten im alten Ortsteil gelegen kann man auf dem kleinen, sehr schön gestalteten Vorplatz ein wenig Ruhe finden.

Eine Gedenktafel erinnert hier an einen Alten Gelehrten. Auch wenn’s mit meinem Spanisch nicht weit her ist, lassen sich die Fragen zu diesem Virtual Cache schnell beantworten.

Immer wieder werden die Stadtbereiche von kleinen Parkanlagen unterbrochen. Direkt in der Nähe meines Hotels findet sich der ‚Parque Taoro‚. Früher die Grünanlage des alten Grand Hotels ist es heute ein beliebter Erholungsort inmitten der Stadt.

Mittendrin in dieser Pflanzenpracht ist der zweite Cache des Tages – der Traditional mit gleichem Namen – versteckt gewesen. Für einen Terrain-1-Cache war hier ein wenig zu viel Kraxelei angesagt. Der Cache-Besitzer hat die Geländewertung aber mittlerweile angepasst.

Old Scholar

Parque Taoro

Im nächsten Kapitel des Reisetagebuches werde ich euch von einer kleinen Klettertour, meinen Vibram Five Fingers und einem weiteren Cache erzählen.

Flickr Foto Secret Tenerife

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Geocaching, Hobby, Reisetagebuch

Jason Bourne am Flughafen

on the run

„Wer bezahlt 20.000 für eine Fahrt nach Paris?“
Bourne Identität

Ich gebe es unumwunden zu: Ich finde Geheimagenten unfassbar cool! In wilden Fantasien stelle ich mir regelmäßig vor, wie ich mich als das weibliche Pendant zu Jason Bourne durch prekäre Situationen schlage und allen Gefahren trotze.

Die Wirklichkeit ist da etwas grauer und meist auch langweiliger. Während ich aber so am Gate 4 auf meinen Flug warte, überlege ich mir, welcher der Fluggäste den perfekten Geheimagenten abgeben würde.

Klarer Fall: Derjenige, der am wenigsten auffällt.

Frauen haben es da erstmal einfacher. Per se werden sie als weniger gefährlich eingestuft. Männer gelten eher als potentielle Gefahren. Zumindest so in meiner Vorstellung. Spätestens seit Cate Archer, Mrs. Smith und Yuki7 sollte man auch bei den Damen ein wachsames Auge haben.

Alleine unterwegs zu sein, ist da auch keine gute Lösung. Entweder also mit Partner oder wahlweise mit einer Reisegruppe. Ideal wäre eine Familie mit Kindern. Aber woher die Kinder nehmen? Kann man irgendwo Kinder für Geheimagenteneinsätze mieten? Und wo gibt man die später ab?

Nicht unkritisch ist natürlich auch das Alter. Zwischen 20 und 40 fällt man wahrscheinlich am ehesten auf. Kinder und Senioren haben es da einfacher. Wer verdächtigt schon Bob den Baumeister oder einen rüstigen Rentner?

Outfit und Gepäck sind nicht zu vernachlässigen. Pumps und Rollkoffer erwecken seltener Aufmerksamkeit als Treckingstiefel und Rucksäcke. Wichtige Accessoires sind hier auch aktuell angesagte Handtaschen. Je nach Alterskategorie könnte ein Rollator die perfekte Tarnung abgeben.

Last but not least: Das allgemeine Verhalten. Auffälliges Beobachten irgendwelcher Sicherheitseinrichtungen ist tabu. Ein nettes Schwätzchen mit den Mädels aus der Reisegruppe, Vorlesen aus dem Kinderbuch oder ein sonores Schnarchen sollten das Flugpersonal in Sicherheit wiegen.

Insgesamt hatte ich an Gate 4 drei Personengruppen als perfekte Agenten ausgemacht:

  1. Damenreisegruppe auf dem Weg zum Mädelsurlaub. Perfektes Styling, reges Austauschen von Kochrezepten und das Lästern über Ehegatten machten hier ein geniales Tarnkonzept aus.
  2. Familie mit drei Kindern. Gestresster Ehemann, überfordert mit den Fragen des Juniors zur Flugtechnik. Beim Kinderwickeln eingespannte Ehefrau. Und das Töchterchen mit Malstiften.
  3. Das Rentnerpaar: Rollator zur Hand, Zweitlesebrille in der Handtasche und attraktive Stützstrümpfe. Das permanente Meckern über alles und jedes, eine gewisse Portion an allgemeiner Besorgniss und umfangreiche Besserwisserei runden hier das Konzept ab.

Ich konnte mich hier leider nicht qualifizieren und werde beim nächsten Agenteneinsatz an meiner Tarnung arbeiten müssen.

Die letzten Worte des Captains vor dem Abflug möchte ich euch zum Abschluss nicht vorenthalten:

„So ihr Lieben. Jetzt geht’s los.“

Flickr Foto perry_marco

Morgen geht es hier im Reisetagebuch weiter mit einem Spaziergang durch Puerto de la Cruz und den ersten Caches.

„Wer bezahlt 20000 für eine Fahrt nach Paris?“ „Wer bezahlt 20000 für eine Fahrt nach Paris?“

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Reisetagebuch

Affe im Urlaub

Urlaub

„Reif für die Insel“
unbekannt

So – verehrte Leser des Affen. Wie im letzten Artikel angedroht, werde ich ab morgen eine Woche lang durch Abwesendheit glänzen.

Ab dem 15.06. erwartet euch dann das Affen-Reise-Tagebuch: Geocaches, Atlantik und mehr.

Flickr Foto kevindooley

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Geocaching, Hobby

Reisevorbereitung: Teneriffa

Teneriffa

„Cool am Pool statt bleich am Teich.“
unbekannt

Am Sonntag geht es los: Kurzurlaub für fünf Tage auf Teneriffa in Puerto de la Cruz: Strand, Sonne und Pool.

Daneben natürlich noch jede Menge Aktivitäten: Geocaching, Biken, Wandern.

Geocaching

Ich habe einige interessante Caches auf GC.com gefunden. Gerade diejenigen, die erst mit einer Wander- oder Biketour zu erreichen sind, habe ich mir ausgesucht. Da ich auch noch ein großer Fan von Earthcaches bin, sollte da einiges in den fünf Tagen zusammen kommen.

Biken

Mountain Bike Active ist mir schon von verschiedenen Seiten aus empfohlen worden. Ich glaube zwar nicht, dass meine Kondition für die Teide-Umrundung reicht. Ein paar kürzere Trails sollten aber drin sein.

Wandern

Zumindest hier sollte ich dem Teide mal einen Besuch abstatten. Ich habe mir ein paar GPS-Wanderungen vom „Michael-Müller-Verlag“ heruntergeladen, so kann ich meinen Etrex das erste Mal bei einer Wanderung austesten.

Und ich werde endlich dazu kommen, meine Five Fingers auf einer längeren Wanderung zu testen.

Könnt ihr mir Caches, Rad- oder Wandertouren auf Teneriffa empfehlen?

Flickr Foto dukros

3 Kommentare

Eingeordnet unter Geocaching, Hobby, Vibram Five Fingers Tagebuch

Mordversuch mit Einkaufswagen – warum ich das Strafmaß für unangemessen halte – Teil 4

Gefängniszelle

„Die Strafe, die züchtigt ohne zu verhüten, heißt Rache.“
unbekannt

Den Fall der vier jungen Frauen, die Einkaufswagen und Feuerlöscher aus einem Hochhaus warfen, hatte ich euch schon vorletzte Woche vorgestellt. Mich haben sowohl Tat als auch Strafmaß irritiert. Deshalb habe ich eine Artikelserie hierzu gestartet:

  1. Der Sachstand
  2. Die Physik dahinter
  3. Gerechtigkeit und Recht

Die vorhergehenden Fragen haben die Sachlage aus verschiedenen Winkeln beleuchtet. Heute wird das Strafmaß genauer beleuchtet.

Sinn und Zweck von Strafen

Eine Haftstrafe greift massiv in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen ein und schränkt das grundlegende Recht auf Selbstbestimmung ein. Ein Inhaftierter kann seine Angelegenheiten nicht frei und ohne Einmischung von anderen regeln.
Die von der Rechtsprechung verhängten Strafen müssen also gerechtfertigt sein und eine der folgenden Funktionen erfüllen:

  1. Kompensation durch Vergeltung
  2. Prävention durch Abschreckung
  3. Erziehung zum Zweck der Resozialisierung
  4. Durchsetzung sozialer oder politischer Zwecke

Die Strafe soll dann wiederum doch so etwas wie Gerechtigkeit wiederfahren lassen. Die Täterinnen haben die festgelegten Regeln der Gesellschaft gebrochen. Dafür sollen sie bestraft werden.
Grundsätzlich geht man hier aber davon aus, dass der Täter aus freiem Willen handelt und sich möglicher Konsequenzen seiner Taten bewusst ist oder zumindest bewusst sein könnte.

Hier liegt das erste Problem: Aufgrund der psychologischen Gutachten, kann man davon ausgehen, dass den jungen Frauen die Konsequenzen ihrer Taten nicht bewusst waren. Schließlich wird dort von „geringer Reife und geistigen Defiziten“ gesprochen.

Dass sie etwas Verbotenes taten, war ihnen klar. Dass sie aber jemanden töten könnten, eher weniger. Dass man dafür ins Gefängnis gehen kann, sicherlich nicht.

Zweckmäßigkeit von Strafen

Die jungen Frauen haben das Leben der Feuerwehrleute und des Nachbarn in Gefahr gebracht. Die herabfallenden Einkaufswagen und Feuerlöscher hatten beim Aufprall genug Wucht, einen Menschen zu töten.

Der Gerechtigkeit halber steht den Gefährdeten also irgendeine Art von Wiedergutmachung zu. Ob die Haftstrafen von den Geschädigten als solche wahrgenommen werden, kann hier nicht entschieden werden. Hierzu müssten sich die Feuerwehrleute und der Nachbar äußern.

Die Täterinnen haben auch eindeutige Regeln der Gesellschaft gebrochen. Hier greifen die Gesetze des Rechtsstaates, so dass die jungen Frauen für diesen Regelbruch nach geltendem Recht bestraft werden.

Die jungen Frauen haben aus freiem Willen gehandelt. Eine von ihnen hat die anderen vor den Taten gewarnt und auf mögliche Gefahren hingewiesen. Dies hat das Gericht bei der Urteilsfindung mit berücksichtigt. Die Fähigkeit der Täterinnen die Konsequenzen ihrer Taten angemessen zu beurteilen darf allerdings aufgrund der Aussagen der psychologischen Gutachter angezweifelt werden.

Bleibt also die Frage, welchem Zweck die Urteile gedient haben könnten:

  • Kompensation durch Vergeltung

    Wie bei der Frage nach Gerechtigkeit müsste man auch hier die gefährdeten Personen befragen, ob sie meinen eine angemessene Kompensation erhalten zu haben.
    Bei einer Gefährdung von Leib und Leben ist es schwierig eine angemessene Vergeltungsform zu finden, wie uns alle Diskussionen z.B. zur Todesstrafe lehren können.

  • Prävention durch Abschreckung

    Der Abschreckungserfolg von Gefängnisstrafen als Präventivmaßnahme ist stark umstritten. Die Aussicht nach einer Handlung ‚in den Knast zu wandern‚ kann durchaus präventiv wirken, so dass ein potentieller Täter von der geplanten Tat Abstand nimmt. Die jungen Frauen hier waren sich dessen aber gar nicht erst bewusst. Abschreckend könnte das Urteil also auf die minderjährigen Angeklagten wirken, die keine Haftstrafen erhalten haben, und auf potentielle Nachahmer.

  • Erziehung zum Zweck der Resozialisierung

    Die Sozialstunden der Minderjährigen sind klassisch ein Mittel zur Resozialisierung. Inwieweit eine Haftstrafe resozialisierend wirkt, darf angezweifelt werden. Bekanntermaßen bedürfen die aus der Haft, also aus einer „totalen Institution“ Entlassenen meist einer Resozialisierung. Im Fall der jungen Frauen dürfte eine Haftstrafe sich auf eine weitere persönliche wie soziale Entwicklung eher negativ auswirken.

  • Durchsetzung sozialer oder politischer Zwecke

    Hier kann man natürlich mutmaßen, inwieweit die Richter ein Exempel statuieren bzw. ein Warnzeichen setzen wollten.

Verhältnismäßigkeit des Strafmaßes

Der moderne Mensch ist durch und durch ein Gesellschaftstier. Zahlreiche Regeln, die auf gesellschaftlichen Normen basieren, sichern unser Zusammenleben ab. Wie eine Übertretung dieser Regeln zu ahnden ist, ist auch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Ob das verhängte Strafmaß irgendeinen positiven Nutzen für die schon am Rande der Gesellschaft lebenden jugendlichen Täterinnen haben wird, zweifle ich stark an.

Wenn vier junge Menschen die Konsequenzen einer Tat, wie dieser, nicht abschätzen können, dann wird ihnen eine mehrjährige Haftstrafe auch nicht dazu verhelfen, ihr Einschätzungsvermögen zu verbessern. Diese vier Frauen weisen schon ganz klar Probleme mit dem Umgang mit Normen der menschlichen Gesellschaft auf. Im Gefängnis werden sie höchstens die Normen der Parallelgesellschaft von Inhaftierten lernen.

Das ist nicht nur völlig kontraproduktiv im Hinblick auf die Entwicklung der Täterinnen. Das kostet die Gesellschaft zudem jede Menge Geld. Eine Fehlinvestition.

Was haltet ihr von dem Strafmaß? Haltet ihr es für gerecht oder angemessen?

Flickr Foto dierk schaefer

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gesellschaft, Serien

Käsesuppe – wie ich eine einfache Partysuppe koche

Partytime

„An die Löffel!“

Geburtstagsparty steht an. Gäste en masse. Irgendwas müssen die Leute ja auch essen. Entweder man beauftragt einen Partyservice oder muss selbst an den Herd. Die heutige Käsesuppe ist super einfach zu machen, sehr lecker und verdammt sättigend. Damit sie gut durchziehen kann, solltet ihr sie am Vortag zubereiten.

Käsesuppe

Zutaten

  • ca. 800g gemischtes Hackfleisch
  • Öl (am besten Olivenöl!)
  • Salz, Pfeffer
  • 2TL Pulverbrühe
  • 2 große Stangen Poree
  • 1 große Dose (800g) Pilze (z.B. Champignons)
  • 2 Schälchen (2x200g) Schmelzkäse

Zubereitung

  1. Porree halbieren, waschen und in halbe nicht zu dicke Scheiben schneiden.
  2. Pilze abseien.
  3. In einen großen Topf (Eintopfgröße) so viel Öl reingießen, dass der Boden gut bedeckt ist.
  4. Das Öl auf mittlerer Hitze erwärmen. Hitzetest: Ein Streifen Porree reinwerfen. Wenn das Öl heiß genug ist, brutzelt es schön.
  5. Das Hackfleisch in heißem Öl anbraten, bis das Fleisch nicht mehr rosa ist.
  6. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
  7. Porree hinzufügen, durchrühren und leicht andünsten (ca. 2min), ggf. mit Deckel.
  8. Mit heißem Wasser aufgießen bis der Topfinhalt fast bedeckt ist und leicht kochen bis der Porree bissfest ist.
  9. Brühe und Pilze hinzufügen, alles ca. 15min weiter kochen, ggf. Wasser nachfüllen oder nachwürzen.
  10. Schmelzkäse hinzufügen, gut durchmischen, Topf mit Wasser ggf. auffüllen.
  11. Alles nochmal leicht köchelnd durchziehen lassen und über Nacht stehen lassen.
  12. Zur Party nochmals aufwärmen und ggf. nachwürzen.

Guten Appetit!

Welche Rezepte retten bei euch die Party?

Flickr Foto katielips

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gesundheit/Fitness/Ernährung

Microspaß in Dortmund – warum ich Micros mag

„Aller Dinge Anfang ist klein.“
Marcus Tullis Cicero, röm. Staatsmann

Ein Micro ist ein Cache, dessen Behälter meist aus einer Filmdose oder einem ähnlich kleinen Objekt besteht. Mehr als ein kleines Logbuch passt da nicht rein.

Microfrust

Über Micros wird in Geocachingkreisen oft und viel gemeckert. Sie wären zu klein für Trades (Tauschobjekte). Sie würden von Leuten gelegt, die keine Lust hätten, ein vernünftiges Versteck zu suchen. Sie wären lieblos in der Landschaft verteilter Geocaching-Müll. Sie wären undicht und oft an schmuddeligen Ecken hingeworfen.

Dortmund City

Ich habe mich heute sehr über drei kleine Traditionals in der Dortmunder Innenstadt gefreut. Reiseziel war eigtl. „Modellbau Berlinski„, für jeden Hobby-Piloten der Tempel der Modellfluggeräte. Während also mein Gatte dort Helis und Kleinflugzeuge testete, habe ich schnell mein Navi gezückt und die nächsten Geocaches ausgemacht. Drei kleine Filmdöschen zeigte das Display an. Nach einem kurzen Spaziergang hatte ich eine kleine Grünanlage und eine verlassene Bahnstrecke erkundet.

Microfun

Geocaches bringen mich immer wieder an unbekannte Orte, führen mich abseits dessen, was ich schon kenne. Ein bescheiden langweiliger Einkauf in Dortmund wird dadurch zu einer kleinen Schatzsuche für Zwischendurch. Daher bin ich denjenigen dankbar, die diese kleinen, einfachen Dosen platzieren. Es muss und kann schließlich nicht immer der nervenaufreibende Abseil-T5er sein.

Stadewäldchen I

Stadewäldchen II

LP: Dead End

Wie ist eure Meinung zu Micros? Geocaching-Müll oder Suchspaß für Zwischendurch?

Flickr Foto Jürgen Kreileder

9 Kommentare

Eingeordnet unter Geocaching, Hobby