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Reisevorbereitung: Teneriffa

Teneriffa

„Cool am Pool statt bleich am Teich.“
unbekannt

Am Sonntag geht es los: Kurzurlaub für fünf Tage auf Teneriffa in Puerto de la Cruz: Strand, Sonne und Pool.

Daneben natürlich noch jede Menge Aktivitäten: Geocaching, Biken, Wandern.

Geocaching

Ich habe einige interessante Caches auf GC.com gefunden. Gerade diejenigen, die erst mit einer Wander- oder Biketour zu erreichen sind, habe ich mir ausgesucht. Da ich auch noch ein großer Fan von Earthcaches bin, sollte da einiges in den fünf Tagen zusammen kommen.

Biken

Mountain Bike Active ist mir schon von verschiedenen Seiten aus empfohlen worden. Ich glaube zwar nicht, dass meine Kondition für die Teide-Umrundung reicht. Ein paar kürzere Trails sollten aber drin sein.

Wandern

Zumindest hier sollte ich dem Teide mal einen Besuch abstatten. Ich habe mir ein paar GPS-Wanderungen vom „Michael-Müller-Verlag“ heruntergeladen, so kann ich meinen Etrex das erste Mal bei einer Wanderung austesten.

Und ich werde endlich dazu kommen, meine Five Fingers auf einer längeren Wanderung zu testen.

Könnt ihr mir Caches, Rad- oder Wandertouren auf Teneriffa empfehlen?

Flickr Foto dukros
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Mensch ärger Dich nicht!

Naturschutzgebiet 'Hülser Bruch'
Der moderne Affe, der Jäger und Sammler kommt hier voll auf seine Kosten.

Zu unserem hominiden Erbe gehört die langsame kontinuierliche Bewegung über längere Strecken. Eine Multi-Tour mit dem Rad oder zu Fuß ist nach einer Woche am Schreibtisch ideal. Radeln, Suchen, im Unterholz pirschen, das Hirn einschalten, die Landschaft genießen und am Ende mit einem Erfolgsergebnis nach Hause radeln.

‚Rollenspiel fällt aus, Rafał ist krank.‘

Mit der Nachrichtenlage blieb mir nichts anderes übrig als zu cachen. Helm auf, GPS aufs Rad geklemmt, schnell ein paar Caches im GSAK gesucht, und los geht’s.

Ein Cache im Hülser Bruch für Leute mit Würfelglück. Das Prinzip ist einfach: An jeder Station wurde eine Dose mit einem Würfel und einer Anleitung versteckt. Je nach Würfelergebnis erhält man andere Koordinaten, und macht je nach Würfelglück eine Runde von 3,5 bis 5km.

Station1: Ein Opa-Muggel besetzt die anliegende Parkbank, mit bester Sicht auf mich und mein Rumgekrose im Unterholz.
Station2: Jemand hat hier seinen Müll abgeladen. Ich komme in ersten Kontakt mit Riesenbrennnesseln.
Station3: Die Brennnesselpest weitet sich aus. In der Dose ist kein Würfel, ich muss randomisieren.
Station6: Geocaching-Logo und die obligatorischen Brennesseln gefunden, aber leider keine Dose. Also zurück zu Station 5. Auf dem Weg mache ich Bekanntschaft mit einem Spinnenforscher.
Station8: Ein wirrer Biologe erzählt mir etwas über rheinische Flugsande im Hülser Bruch und will sich unbedingt ein GPS-Gerät kaufen. Nach kurzer Vorführung des Geräts und Exkurs zum Gauß-Krüger-Koordinatensystem ist er begeistert und widmet sich weiter seiner Buddelei.

… nach bestimmt 10 Stationen und ganzen Wäldern von Brennesseln finde ich endlich die wirklich große Dose.

Ich tausche Earthdawn-Karten gegen ein Tic-Tac-Toe-Spiel. Der Travel Bug JoLiSan1 geht hier weiter auf Reisen. Statt dessen kann ich den Teutonic Knights Geocoin mitnehmen.

Unsere Vorfahren hätten wahrscheinlich noch einiges Mehr mitnehmen können.Mensch ärger Dich nicht

Was sind eure Lieblingscaches für eine kleine Radtour oder Kurzwanderung?

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Fahrradunfall

Fahrradunfall
Ein Auto hält in der Parkbucht, die Leute sind im Gespräch vertieft, schließlich sind sie hier um ein Kind im Krankenhaus zu besuchen. Kein wirklich angenehmer Besuch. Der Beifahrer öffnet die Türe…

… und erwischt ein vorbeifahrendes Fahrrad.

Ich hatte noch genug Zeit abzubremsen und auszuweichen. Die Türe habe ich trotzdem mitgenommen. Das Fahrrad schlitterte zur Seite, ich flog über den Rahmen auf den Bordstein und schlug über, mit dem Kopf auf die Bordsteinkante.

Vom Öffnen der Autotür bis zur Landung auf dem Bordstein vergehen vielleicht 3 Sekunden. Hier starten die Instinkte, die Reflexe durch. Das ganze genetische Erbe, das schon unseren ersten Vorfahren vor 6 Milionen Jahren das Überleben ermöglichte, meistert auch bei mir die nötigen Bewegungen: Adrenalinausstoß, Abrollen, Abfangen, Kopf schützen. Der moderne Mensch in mir hat aber vorgeplant und vorgesorgt: einen Fahrradhelm aufgesetzt.

Insgesamt ist es glimpflich verlaufen: ein paar Prellungen, Schürfwunden, blaue Flecken und eine leichte Gehirnerschütterung. Ohne Helm wäre das nicht so gewesen. Der direkte Kopfaufprall der Schläfenseite auf der Bordsteinkante hätte mindestens eine fiese Kopfwunde und eine ordentliche Gehirnerschütterung bedeutet, wenn nicht Schlimmeres.

Nahezu 80.000 Radfahrer werden jährlich in der Bundesrepublik bei Unfällen verletzt. Über 400 Radfahrer sterben jährlich bei Verkehrsunfällen. Passt auf andere Verkehrsteilnehmer auf. Auch als Beifahrer könnt ihr jemanden durch eurer Unachtsamkeit schwer verletzen. Tragt beim Radfahren einen Helm. Er könnte Euren wohlgeformten Hominidenschädel und Euer Primatenleben retten.

Oft weiß man als Radfahrer nicht, wie man sich bei einem Unfall verhalten soll. Neben den Verhaltensregeln, die auch bei einem Autounfall gelten, hat der ADFC Hessen ein Merkblatt zusammengefasst.

Flickr Bild: polubeda

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