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Top drei GSAK Makros

GeocachingSwissArmyKnife

„Das Werkzeug des Fortschritts ist die Maschine.“
unbekannt

Nach den top drei Geocaches wird es heute Zeit für die top drei GSAK-Macros.

Wer ernsthaft papierlos Cachen will kommt am GSAK (GeocachingSwissArmyKnife) kaum vorbei. GSAK ist einer der Hauptgründe, warum ich auf meiner Linuxmaschine noch eine VirtualBox mit Windows XP laufen lasse. Einer der großen Vorzüge von GSAK ist die Flexibilität durch Makros.

Deshalb habe ich heute für euch meine Lieblingsmakros zusammengestellt:

Garmin POI CSV macro

Auch das dickste Navi kann nur eine begrenzte Anzahl von Waypoints speichern. Die Menge an POI (Points of Interest) hingegen ist nur von der Speichermenge des Navis begrenzt. Bei Navis mit Speicherkarte lässt sich das locker auf 4GB steigern.

Das Garmin POI CSV macro exportiert alle Caches als Garmin POI-Files. Es erzeugt dabei je eine Datei für jeden Cache und jeden Child. Zusätzlich kann man schöne Icons für die verschiedenen Cachetypen anlegen, so dass man auf der Navikarte direkt erkennen kann, welche Cachetypen in der Nähe zu finden sind.

Weitere Features sind der Export von Hints, Sondericons für Micros und freie Benennung der POIs. Kombiniert man das Makro mit weiteren, kann man damit sehr mächtige Funktionen erzeugen.

All Purpose Statistics Generator

Eigentlich muss ich dieses Makro nicht wirklich vorstellen. Für alle Statistiksüchtigen ist dies das Übermakro. Einmal die eigenen Finds, oder die selbst gelegten Caches in GSAK vermerken (wahlweise als PocketQuery von geocaching.com laden) und schon kann es los gehen.

Jede Statistik ist frei an Inhalt und Position konfigurierbar. Es sind Sonderstatistiken zu Spezialcaches, Diagramme für Funde nach Woche, Monat, Typ, Entfernung, Karten mit Funden, etc. möglich.

Kurzum: Alles was du schon immer über Deine Finds wissen wolltest, aber dich nie getraut hast zu fragen. Und noch mehr.

Das Ganze wird als html-Output ausgespuckt und kann schön auf jeder beliebigen html-Seite eingebunden werden. Ich habe mein bescheidenes Ergebnis in meinem Profil eingebunden.

Mein persönlicher Favorit in der Beta-Version ist die Möglichkeit, Finds nach Counties auf entsprechenden Karten anzuzeigen. Ein bisschen was muss man selber tun. Anschließend kann man sich aber z.B. ansehen, in welchen Landkreisen man schon alles gecachet hat. Den größten Beitrag hierzu hat Astartus geleistet. Im Geoclub hat er alles fein erklärt.

LoadFromOC

Wer nicht nur die Caches von geocaching.com sondern vielleicht auch die von opencaching.de haben möchte, kann sich die als Suche speichern und per GPX-File laden. Das geht mit diesem Makro aber auch komfortabler. Hat man eine oder mehrere Cache-Suchen abgespeichert, fragt das Makro diese Suchen bei opencaching.de in aktuellester Form ab, und lädt die in GSAK rein. Für die Poweruser liegt der zip-Datei auch das RemoveDups-Makro bei, mit dem man GC/OC-Duplikate löschen kann.

Dies ist meine Basisaussstattung an GSAK-Makros, die ich für die Cachevorbereitung definitiv nicht missen möchte.

Was sind eure Empfehlungen für GSAK-Makros?

Grafik GSAK
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5 Kommentare

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Mensch ärger Dich nicht!

Naturschutzgebiet 'Hülser Bruch'
Der moderne Affe, der Jäger und Sammler kommt hier voll auf seine Kosten.

Zu unserem hominiden Erbe gehört die langsame kontinuierliche Bewegung über längere Strecken. Eine Multi-Tour mit dem Rad oder zu Fuß ist nach einer Woche am Schreibtisch ideal. Radeln, Suchen, im Unterholz pirschen, das Hirn einschalten, die Landschaft genießen und am Ende mit einem Erfolgsergebnis nach Hause radeln.

‚Rollenspiel fällt aus, Rafał ist krank.‘

Mit der Nachrichtenlage blieb mir nichts anderes übrig als zu cachen. Helm auf, GPS aufs Rad geklemmt, schnell ein paar Caches im GSAK gesucht, und los geht’s.

Ein Cache im Hülser Bruch für Leute mit Würfelglück. Das Prinzip ist einfach: An jeder Station wurde eine Dose mit einem Würfel und einer Anleitung versteckt. Je nach Würfelergebnis erhält man andere Koordinaten, und macht je nach Würfelglück eine Runde von 3,5 bis 5km.

Station1: Ein Opa-Muggel besetzt die anliegende Parkbank, mit bester Sicht auf mich und mein Rumgekrose im Unterholz.
Station2: Jemand hat hier seinen Müll abgeladen. Ich komme in ersten Kontakt mit Riesenbrennnesseln.
Station3: Die Brennnesselpest weitet sich aus. In der Dose ist kein Würfel, ich muss randomisieren.
Station6: Geocaching-Logo und die obligatorischen Brennesseln gefunden, aber leider keine Dose. Also zurück zu Station 5. Auf dem Weg mache ich Bekanntschaft mit einem Spinnenforscher.
Station8: Ein wirrer Biologe erzählt mir etwas über rheinische Flugsande im Hülser Bruch und will sich unbedingt ein GPS-Gerät kaufen. Nach kurzer Vorführung des Geräts und Exkurs zum Gauß-Krüger-Koordinatensystem ist er begeistert und widmet sich weiter seiner Buddelei.

… nach bestimmt 10 Stationen und ganzen Wäldern von Brennesseln finde ich endlich die wirklich große Dose.

Ich tausche Earthdawn-Karten gegen ein Tic-Tac-Toe-Spiel. Der Travel Bug JoLiSan1 geht hier weiter auf Reisen. Statt dessen kann ich den Teutonic Knights Geocoin mitnehmen.

Unsere Vorfahren hätten wahrscheinlich noch einiges Mehr mitnehmen können.Mensch ärger Dich nicht

Was sind eure Lieblingscaches für eine kleine Radtour oder Kurzwanderung?

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