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Top drei Geocaches

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„I use multi-million dollar satellites to find tupperware in the woods. What’s your hobby?“
unbekannt

Nach den top drei GSAK-Macros für paperless cachen, wird es heute Zeit für die top drei Geocaches.

Das Wetter ist trübe. Wenn man schon nicht geocachen geht, kann man zumindest nochmal in Erinnerungen schwelgen. Dieses Wochenende stelle ich euch ausgewählte Lieblingscaches vor und freue mich natürlich, wenn ihr eure Lieblingscaches postet.

  1. Abhängen – Sir Loxley – Der Adrenalincache

    Ich habe schon ausführlich im Post übers Abseilen und über Stresshormone meine Cacheerlebnisse beschrieben.
    Ein 35 Meter hohes altes Viadukt über einem kleinen Wasserlauf. Abseilen am Viaduktträger, Dose sehr kompliziert bergen und dann nochmal Abseilen im freien Raum. Ein Erlebnis der Sonderklasse.

  2. 24 – Season 1 – mistake – Der Rästelmarathon

    Dieser Cache dauert mindestens 24 Stunden. Das ist wirklich kein Scherz. Bis ich überhaupt das System verstanden hatte, waren Wochen vergangen. Und auch danach brauchte ich mehrere Tage und Wochen, um alle Informationen zusammenzutragen. Letztendlich half mir ein bisschen Technikeinsatz. Ich wusste, ich hatte richtig was geleistet.

  3. Südpark – In den Gärten – vonRichthofen – Labsal für die Seele

    Nach einem arbeitsreichen Tag ist ein Spaziergang in den Gärten des Düsseldorfer Südparks eine Wonne. Geist und Körper erholen sich und die Seele schwelgt in Freude. Das Navi kann man stecken lassen und einfach genießen.

Das waren drei meiner Spitzenreiter: Caches an die ich mich mit Freude erinnere.

Wie sieht Eure Lieblingsliste aus?

Flickr Foto Kiet Callies
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Linner Rundweg: Reise ins Mittelalter

Burg Linn

„Das Mittelalter erscheint uns heute oft als düstere Epoche, voller Ritterromantik, Seuchen und Hexenverbrennungen.“
Ralph Berger, dt. Typograf

Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt von Linn ist ein Highlight für alle Liebhaber historischer Stadtkerne, inkl. schnuckeliger Gässchen und Geschichte auf Schritt und Tritt.

vor 1000 n.Chr.

In der Nähe der Bauernsiedling Krinvelde, in der Grafschaft Kleve, errichtet eine Gruppe bewaffneter Männer an einer günstigen Stelle einen hölzernen Wachturm auf einem Wehrhügel. Mit der Zeit legen sie auch einen künstlichen Wassergraben und einen Palisadenzaun an. Eine Motte wird man es später nennen.

um 1000 n.Chr.

Der Edelherr von Lynn erbaut an der Stelle der Motte einen Wohn- und Wehrturm. Später baut er ihn zur Burg aus und ersetzt den hölzernen Palisadenzaun durch eine Schildmauer aus Tuffstein.

um 1200 n.Chr.

Otto von Linn kommt vom Dritten Kreuzzug zurück. Er ist beeindruckt von der byzantinische Baukunst. Mit all den Ideen macht er sich an den Ausbau der Burg.

um 1300 n.Chr.

Die Zeit der Raubritter ist gekommen. Die Burg wird als landesherrliche Verteidigungsanlage ausgebaut. Von hier aus kann man wunderbar Raubzüge gegen die Stadt Krefeld führen.

um 1500 n.Chr.

Die Burg hat die letzte große Belagerung, die fast an der Tagesordnung sind, überstanden. Sie wird weiter ausgebaut und mit einer neuen Mauer und neuem Graben geschützt.

um 1600 n.Chr.

Die Kriegskunst hat einen neue Erfindung anzubieten: Kanonen. Die Burg muss im Dreißigjährigen Krieg dem Beschuss dieser Monster standhalten. Vorhof und Lauf des Wassergrabens werden so angepasst, dass die Burg auch Kanonen zu ihrer Verteidigung einsetzen kann. Später werden Burg und Stadt Linn zu einer gemeinsamen Befestigungsanlage ausgebaut.

um 1700 n.Chr.

Die Burg wird wieder und wieder von den Franzosen belagert. Sie geht durch den Beschuss mehrfach in Flammen auf, bis sie so weit nieder brennt, dass sie nicht mehr bewohnbar ist.

um 1800 n.Chr.

Die Zeit der Ritter und Burgfräulein ist endgültig vorbei. Die Seidenbarone haben in Krefeld und Umgebung das Sagen. Einer von ihnen erwirbt auch die Burg als Sommerresidenz.

um 1900 n.Chr.

Der Nachlassverwalter der letzten Besitzer verkauft die Burg an die Stadt Krefeld. Die Burg verwildert über lange Zeit, wird aber schließlich restauriert, eingerichtet und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

um 2000 n.Chr.

Ein moderner Affe, ausgestattet mit einem Ortungsgerät, sucht in Burgnähe nach einer versteckten Plastikdose. Nach der Beantwortung verschiedener Fragen zur Historie des Ortes und einem entspannten Spaziergang durch das malerische Örtchen Linn wird der moderne Affe fündig.

Die teutonischen Ritter, die mit angereist sind, sind von der wehrhaften Burg sehr angetan und beschließen hier auch eine Weile zu bleiben.

Dieser Cache ist geeignet für Kinder, Historiker und Sonntagsbummler.

Er empfiehlt sich nicht für Powerkletterer, Einsiedler und Lauffaule.

Linner Rundweg

Ich liebe historische Multis. Postet doch, wenn ihr mir einen oder mehrere empfehlen könnt.

Flickr Foto: Astraknolle

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Mensch ärger Dich nicht!

Naturschutzgebiet 'Hülser Bruch'
Der moderne Affe, der Jäger und Sammler kommt hier voll auf seine Kosten.

Zu unserem hominiden Erbe gehört die langsame kontinuierliche Bewegung über längere Strecken. Eine Multi-Tour mit dem Rad oder zu Fuß ist nach einer Woche am Schreibtisch ideal. Radeln, Suchen, im Unterholz pirschen, das Hirn einschalten, die Landschaft genießen und am Ende mit einem Erfolgsergebnis nach Hause radeln.

‚Rollenspiel fällt aus, Rafał ist krank.‘

Mit der Nachrichtenlage blieb mir nichts anderes übrig als zu cachen. Helm auf, GPS aufs Rad geklemmt, schnell ein paar Caches im GSAK gesucht, und los geht’s.

Ein Cache im Hülser Bruch für Leute mit Würfelglück. Das Prinzip ist einfach: An jeder Station wurde eine Dose mit einem Würfel und einer Anleitung versteckt. Je nach Würfelergebnis erhält man andere Koordinaten, und macht je nach Würfelglück eine Runde von 3,5 bis 5km.

Station1: Ein Opa-Muggel besetzt die anliegende Parkbank, mit bester Sicht auf mich und mein Rumgekrose im Unterholz.
Station2: Jemand hat hier seinen Müll abgeladen. Ich komme in ersten Kontakt mit Riesenbrennnesseln.
Station3: Die Brennnesselpest weitet sich aus. In der Dose ist kein Würfel, ich muss randomisieren.
Station6: Geocaching-Logo und die obligatorischen Brennesseln gefunden, aber leider keine Dose. Also zurück zu Station 5. Auf dem Weg mache ich Bekanntschaft mit einem Spinnenforscher.
Station8: Ein wirrer Biologe erzählt mir etwas über rheinische Flugsande im Hülser Bruch und will sich unbedingt ein GPS-Gerät kaufen. Nach kurzer Vorführung des Geräts und Exkurs zum Gauß-Krüger-Koordinatensystem ist er begeistert und widmet sich weiter seiner Buddelei.

… nach bestimmt 10 Stationen und ganzen Wäldern von Brennesseln finde ich endlich die wirklich große Dose.

Ich tausche Earthdawn-Karten gegen ein Tic-Tac-Toe-Spiel. Der Travel Bug JoLiSan1 geht hier weiter auf Reisen. Statt dessen kann ich den Teutonic Knights Geocoin mitnehmen.

Unsere Vorfahren hätten wahrscheinlich noch einiges Mehr mitnehmen können.Mensch ärger Dich nicht

Was sind eure Lieblingscaches für eine kleine Radtour oder Kurzwanderung?

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